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Ringwall auf dem früheren Burggelände

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28857 Syke

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Kreishaus Syke

Kreishaus Syke

Trotz archäologischer Untersuchungen ist die Frage nach dem Alter des etwa zur Hälfte erhaltenen Syker Ringwalls unbeantwortet geblieben. Die ältesten Funde werden dem 13. Jahrhundert zugeschrieben. Offenbar wurde die Anlage zum Verwaltungssitz ausgebaut und verstärkt, nachdem Syke 1259 an die Herrschaft Neubruchhausen gefallen war. Die früheste schriftliche Erwähnung der Burg stammt aus dem letzten Drittel des 14. Jahrhunderts. 1384 ging sie in den Besitz der Hoyaer Grafen über, 1582 gelangte sie nach dem Aussterben des Grafengeschlechts in die Hände welfischer Herzöge. 1633, in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges, soll die Anlage zum Teil geschleift worden sein. Laut einem Inventarium vom April 1583 betrug der Umfang des Ringwalls rund 400 Meter. Das Burgterrain bot 18 Gebäuden Platz, vom Schweinestall bis zum Renaissancebau des großen Haupthauses. Es war von zwei Wassergräben umschlossen und nur über Zugbrücken zu erreichen.

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