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EuropaGarten

Syke
Telefon: 04242 164-222
E-Mail: tourismus@syke.de
Website: www.europagarten-syke.eu

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Europagarten

Europagarten

Anlässlich der Festveranstaltung zum 60. Jahrestag der Gründung der überparteilichen Bürgerinitiative „Europa-Union Deutschland“, wurde im Dezember 2006 in Syke der Europagarten eröffnet. Anwesend waren die für das Gemeinschaftsprojekt Verantwortlichen der Stadt sowie die Künstler Professor Fritz Vehring, Andreas Frömberg, Henning Greve und Elsa Töbelmann, nach deren Entwurf der Platz gestaltet wurde. Es handelt sich um ein Gesamtkunstwerk auf einer Fläche von 1,4 ha. Der Europagarten liegt zwischen zwei Stadtteilen, in einem Spannungsfeld hoher wirtschaftlicher Erwartungen und dem gleichzeitigen Anspruch, Erholungsgebiet und Refugium der Natur zu sein. Hier wurde eine Situation aufgegriffen, die die enorme Bandbreite und Offenheit Europas zeigt. Dabei war die Vorgabe in sämtlichen Beiträgen historische Anklänge und die Darstellung realer europäischer Kulturen, Landschaften oder Bauwerke zu vermeiden und stattdessen allgemeingültige, verbindende Elemente des Kontinents hervorzuheben. Die Gestaltung des Gartens ist bis heute nicht an einem Endpunkt angelangt. Prämisse war, dass er sich fortlaufend weiterentwickelt, wie auch Europa ein fortlaufender Prozess der Entwicklung ist. Die Gestaltung des Areals, die Kunstobjekte, angelehnt an europäische Symbolik, sowie Konzerte und Veranstaltungen im Europagarten, lassen den Kontinent, u.a. mit seiner wachsenden Wirtschaftskraft und kulturellen Vielfalt, erlebbar werden.

Der Pavillon fällt dem Besucher des Europagartens besonders ins Auge. Er ist ein zentraler Ort der Gesamtinstallation. Ein in sich offener und aufnehmender Raum ohne Dach. Auf dem Weg dorthin findet sich, in Natursteinplatten eingemeißelt und Zeile für Zeile auf dem Gelände verteilt, die Europahymne. Die Vernetzung und Infrastruktur ist ein verbindendes Element, das sich auch im Wegesystem des Gartens wiederfindet. Gleiches gilt für eine Brücke die zwei Ufer miteinander verbindet. Am Hacheufer nehmen gemauerte Bankreihen als Kreissegment die Form des Pavillons wieder auf und laden den Besucher zu Momenten der Begegnung ein. Die Kinder können auf einer erhabenen freien Sandfläche experimentieren, spielen und ausprobieren. Der Phantasie kann und soll freier Lauf gelassen werden. In der Natur und in den Landschaften Europas liegt ein Reichtum, der auf dem Projektgelände in kleinen Biotopen seine Entsprechung findet.

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