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Giersberger Schanze bei Etelsen

Adresse

Langwedel/Etelsen

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Etelsen-Giersberg ist im Mittelalter als vierflügelige Anlage einer Schanze angelegt worden. Ursprünglich bestand sie aus vier Wällen mit einer Breite von 8 - 10 Metern und einer Höhe von 2,5 - 3 Metern. Heute ist nur noch ein Teil, in Form eines nördlichen und eines östlichen Schenkels von je 40 Metern Länge verblieben. Die Schanze umschließt einen Grabenrest von 5 Metern Breite und einer Tiefe von max. 0,5 Metern. Ein schmalerer Graben von einer Tiefe bis zu einem Meter schießt sich an.

Man geht davon aus, dass die Schanze als damals "neuartiger" Schutz, die alte Landwehr ablösen sollte und Teil einer Verteidigungsanlage (Etelser Linie) war. Es ist möglich, dass die Schanze einen Zusammenhang mit dem 30jährigen Krieg (1618 - 1648) hat. Aus dieser schwedischen Besatzungszeit hat sich der Name "Schwedenschanze" eingebürgert.

Die Reste der Schanze sind als Bodendenkmal archäologisch geschützt.

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