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Stiftskirche St. Maternian et St. Nicolai Bücken

Adresse

Am Markt 3
27333 Bücken
Telefon: 04251 92167
E-Mail: info@kirche-buecken.de
Website: www.kirche-buecken.de

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Öffnungszeiten

Gottesdienst: sonntags 10 Uhr

10 bis 16 Uhr (Seiteneingang)
Führungen auf Anfrage

Weitere Informationen

Stiftskirche Bücken

Stiftskirche Bücken

Einer Legende zufolge erbaten sich einige Mönche, die im Jahre 1050 den Auftrag erhielten, den Standort einer neuen Kirche im Hoyaer Land zu bestimmen, ein Zeichen von Gott. Dort, wo der mitgeführte Esel sich bücken und niederlassen würde, da wollten sie die Kirche bauen. Als sich das Tier aber in der "Wüsteney" niederlassen wollte, zogen sie es weiter, bis es sich an der Stelle bückte, an der heute die Stiftskirche steht - inmitten der Gemeinde Bücken. Der "Dom des Hoyaer Landes" mit seiner beeindruckenden Doppelturmfassade ist mit großartigen Kunstschätzen ausgestattet. Darunter das Triumphkreuz aus dem Jahre 1230 und die ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert stammenden, reich bebilderten Glasfenster.

Der "Bücker Dom" hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Der ab dem Jahre 1050 errichtete Steinbau ersetzte eine alte Holzkirche in dem im Jahre 882 von Bischof Rimbert zu Bremen gegründeten Missionszentrum. In mehreren Etappen wurde die Stiftskirche bis zum Jahre 1350 ausgebaut. Im Zuge der Säkularisierung des Stiftes kam es nach der Reformation zum baulichen Niedergang, bevor von 1863 bis 1867 die gründliche Wiederherstellung durch Adalbert Hotzen erfolgte. Benannt nach dem Hl. Maternian und später nach dem Hl. Nikolaus, deren Leben in den mittelalterlichen Fenstern dargestellt sind, gilt die Stiftskirche in der Kunstgeschichte als einer der bedeutendsten Sakralbauten in der Region Mittelweser. Sie ist etwa 50 m lang, 25 m breit, die Türme sind gut 52 m hoch. Unter den zahlreichen bemerkenswerten Kunst- und Kulturschätzen des "Domes" ragen besonders das Triumphkreuz (1230), das Chorgestühl (1340) und der Altar (1510) heraus. Seit dem Jahr 2000 ziert ein Kreuzweg, geschaffen von Pablo Hirndorf aus verwitterten Kupferblechen des alten Kirchturms, die Seitenwände.

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