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Emtinghausen-Riede-Tour (Rundkurs)

Rubrik:Fahrrad-Touren, Eintagestour
Start:Riede
Streckenverlauf:Donnerstedt, Dibbersen, Emtinghausen, Bahlum, Heiligenbruch
Ziel:Riede
Länge:35,52 km
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert.
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich.
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Kontakt:Tourist-Information der Samtgemeinde Thedinghausen im Schloss Erbhof
Braunschweiger Str. 1
27321 Thedinghausen
Tel. 04204-8822
touristik@thedinghausen.de
www.thedinghausen.de
www.schloss-erbhof.de

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Informationen zur Tour

Die 35 km lange Rundtour können Sie sowohl vom alten
Feuerwehrhaus in Riede, als auch von der Mühle in Emtinghausen starten.

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Riede ist eine sehr alte Siedlung auf der Talsandterrasse
des Weser-Urstromtales, auf der auch Felde, Emtinghausen
und Bahlum liegen. Erstmals wurde Riede 1054
urkundlich erwähnt und die ehemals selbstständigen Gemeinden Riede und Felde gehörten bis zur Gebietsreform
1972 zur Grafschaft Hoya. Emtinghausen, erstmals 1260
urkundlich erwähnt, gehörte bis 1972 als Exklave zum
Landkreis Braunschweig. Noch heute findet man sowohl
in Riede als auch in Emtinghausen vereinzelt Traktoren
mit SY- bzw. BS-Kennzeichen.

1. Mühle Emtinghausen
Die mit EU-Fördermitteln aufwendig renovierte Galerieholländer-Windmühle wurde 2010 im Rahmen der 750-Jahr. Feier der Gemeinden Emtinghausen und Bahlum offiziell
eingeweiht. Heute wird die Mühle als Begegnungsstätte
für Veranstaltungen, Trauungen und Führungen vom Dorfverein. Emtinghausen-Bahlum genutzt. An der Kreuzung in Emtinghausen befanden sich früher die Gaststätte „Zum
Götzen“ mit großem Saal, die Tankstelle und Klempnerei
Lange, die Bäckerei Böhlke und der Friseuer Graf. Die
ebenfalls an der Kreuzung gelegene Molkerei war bis zum
Jahre 1969 in Betrieb. Heute befindet sich in dem Gebäude
eine Gurkenfabrik.

2. Dorfplatz Emtinghausen
Bis zum Jahre 1972 gab es noch eine Grundschule in
Emtinghausen. Noch heute zeugt von dieser Zeit der Glockenstuhl am Dorfplatz in der Schulstraße. Hier befindet
sich auch ein Denkmal zu Ehren der Völkerschlacht von
Leipzig aus dem Jahre 1913. Heute wird die alte Schule
als Kindertagesstätte mit angrenzender Krippe für die
kleinsten Kinder genutzt. Daran schließt sich die 1973 erbaute
Turnhalle einschließlich Außensportanlagen an.

3. Obst- und Gemüseplantagen
Auf den Feldern in Emtinghausen, Felde und Donnerstedt
finden Sie Spitzenprodukte heimischen Anbaus. Je nach
Saison können Sie in den Hofläden oder auf den Wochenmärkten regionale Produkte wie Spargel, Erdbeeren, Kirschen, Äpfel, Birnen, Himbeeren, Zwetschgen, Kartoffeln u.a. erwerben. Von Juli bis September haben Sie Gelegenheit,
verschiedene Obstsorten selbst zu ernten. Dabei lohnt sich ein Besuch in Schröder´s Plantagencafé unter Apfelbäumen.

4. St. Andreas Kirche Riede
Eine der schönsten Kirchen in der Samtgemeinde Thedinghausen ist die St. Andreas Kirche in Riede. Beeindruckende Freskenmalereien in italienischer Technik
füllen fast alle Gewölbe des Kirchenschiffes aus dem
15. Jahrhundert aus. Die zentrale Gestalt aller Figurengruppen
ist der im Gewölbe über dem Altar thronende Christus als Weltenrichter am Tage des jüngsten Gerichtes. Alle Fresken sind bei der Renovierung im Jahre 1900 unter einer dicken Putzschicht gefunden, sorgfältig freigelegt, in einigen Teilen ergänzt und in den Farben aufgefrischt worden. Sie sollen aus der Zeit kurz nach 1350 stammen. Allein für diese Fresken lohnt sich schon eine Besichtigung der Kirche Riede.

5. Dorfmitte/Scholvin-Ortmann Riede
An der Bremer Straße/Ecke Randermannsweg befindet
sich das unter Denkmalschutz stehende Haus vom
früheren Gastwirt Heinrich Randermann aus dem Jahre
1900. Von 1964 bis 1991 führten dort Hermann und Käte
Iden einen Kaufmannsladen und eine Gastwirtschaft mit
Saalbetrieb. Vor der ehemaligen Bäckerei Diers liegt der
frühere Denkmalsplatz. Anstelle des Denkmals steht dort
ein großer Findling mit Wappen der Gemeinde Riede.
Für eine Rast bietet sich das Restaurant oder der Sommergarten des seit 1868 im Familienbesitz befindlichen
traditionellen Gasthauses Scholvin-Ortmann an.

6. Altes Feuerwehrhaus Riede
Das alte Feuerwehrhaus war bis zum Neubau im Jahre
2000 Domizil der örtlichen Feuerwehr. Heute wird es als
Bürgerzentrum mit Bücherei genutzt.

7. Holschenböhl
Der ungewöhnliche Name entstand der Sage nach dadurch,
dass ein Riese auf seinen Wanderungen durch
das Weserurstromtal seinen Holzschuh (plattdeutsch
„Holschen“) voller Sand gehabt und ihn eben dort entleert
haben soll, wo heute das Ausflugslokal Holschenböhl
steht.

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