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Weser-Radweg Rundtour: Hoya-Verden

Rubrik:Fahrrad-Touren, Eintagestour
Start:Verden
Streckenverlauf:Rieda, Stedorf, Dörverden, Barme, Hoya, Eitzendorf, Blender-Oiste, Blender-Varste, Blender
Ziel:Verden
Länge:50,35 km
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert.
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich.
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Kontakt:Mittelweser-Touristik GmbH
Lange Straße 18
31582 Nienburg
Tel.(0 50 21) 917 63 – 0
Fax (0 50 21) 917 63-40

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Informationen zur Tour

Die Weser zwischen Verden und Hoya bietet auf beiden Flussseiten eine abwechslungsreiche Landschaft, die zu einer Radtour einlädt. Der Weser-Radweg (vom Weserbergland bis zur Nordsee) verläuft hier auf beiden Flussseiten und bietet die Möglichkeit zu einem Tagesausflug auf einem ca. 50 Kilometer langen Rundkurs. Eine Besonderheit ist die Staustufe Dörverden mit dem Wasserkraftwerk. Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger können vom 15. März bis 15. Oktober die Weser zwischen Dörverden und Hilgermissen überqueren und gleichzeitig die Länge der Fahrradtour in etwa halbieren. Der Radweg führt - immer in Wesernähe - durch die Wiesen und Weiden der ebenen Wesermarsch und über bewaldete Geestrücken. Die Benutzung der Wege erfolgt auf eigene Gefahr.

Wehr Dörverden

Wehr Dörverden

Die Stadt Verden (Aller) am Zusammenfluß von Aller und Weser ist ein geeigneter Start- und Zielpunkt für die Rundtour zwischen Verden und Hoya. Das Verdener Stadtbild wird von dem alles überragenden Dom (1290 - 1490) geprägt - gotische Baukunst mit dem ersten Hallenumgangschor in Deutschland.

Die Entwicklung der Stadt aus der Norderstadt (bürgerliche Stadt) und Süderstadt (bischöfliche Stadt) können die Besucher an einem Stadtmodell von 1663 im Domherrenhaus - Historisches Museum - nachvollziehen. Von überregionaler Bedeutung im Museum ist die Darstellung eines Jagdgeschehens auf einem Elefanten vor 120.000 Jahren.

Wie groß war das Pferd vor 50 Mio. Jahren? Aufschlußreiches über Pferde in der Kultur, Geschichte, Kunst oder im Sport erfahren die Besucher im Deutschen Pferdemuseum unmittelbar hinter dem Dom. Von Verden aus führt die Strecke über die Aller in das sogenannte Aller-Weser-Dreieck. Bei Rieda erreichen Sie erstmals die Weser. Zwischen Geestefeld und Stedorf verläuft der Radweg parallel zum Schleusenkanal. Ein Besuch der Schleusenanlage lohnt sich. Sie überqueren den Schleusenkanal und erreichen die Wehranlage und das Wasserkraftwerk Dörverden. Hier haben Sie die Möglichkeit, die Weser zu überqueren (geöffnet vom 25. April bis zum 15. Oktober).

Wenn Sie sich für das Befahren der vollständigen Rundstrecke entschließen, führt der Weg über eine schmale Betonbrücke auf dem Weserdeich in die Ortschaft Dörverden hinein. Die Kulisse der Ortschaft wird geprägt durch die Windmühle und den Kirchturm. Von Dörverden führt der Weg nach Barme. Von weitem ist schon ein Funkturm zu sehen, "Barmer Spargel", genannt. Weiter geht es entlang der B215 in Richtung Süden. Bevor Sie das Ortsschild der Ortschaft Hassel erreichen, biegen Sie rechts ab in den Jübberweg. Sie erreichen anschließend die Landesstraße 330, die Sie direkt nach Hoya führt. Zu einem kleinen Abstecher bietet sich das Landschaftsschutzgebiet Alhuser Ahe an. Die alte Grafenstadt Hoya lädt Sie zu einer Besichtigung des Kulturzentrums Martinskirche ein.

Weiterhin können Sie die Ehrengalerie des niedersächsischen Sports sowie wechselnde Ausstellungen im niedersächsischen Institut für Sportgeschichte besichtigen. Lohnenswert ist ein kleiner Abstecher in den drei Kilometer entfernten Flecken Bücken mit der doppeltürmigen Stiftskirche St. Matemiani et St. Nicolai, die durch ihren bemerkenswerten Reichtum an bedeutenden Kunstschätzen auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Von Hoya führt der Weg vorbei an idyllischen Kolken durch die Gemeinde Hilgermissen mit ihren verschiedenen Ortsteilen, in denen gemütliche Gaststätten zum Verweilen einladen. Von Wienbergen erreichen Sie die Staustufe und das Wasserkraftwerk Döverden. Beim Befahren der vollständigen Rundstrecke sollten Sie eine Pause am Alveser See in Eitzendorf einlegen. Es lohnt sich bestimmt! Dieser Altarm der Weser erstreckt sich idyllisch gelegen über mehrere Kilometer und ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.
Anschließend erreichen Sie die Ortschaft Oiste, die erstmals 860 urkundlich erwähnt wurde. Von Oiste aus führt der Weg nach Blender. Der Blender See ist ein Teil des alten Weserbettes. Blender wurde erstmals 1186 urkundlich erwähnt. Über Varste erreichen Sie die Weserbrücke bei Hutbergen. Kurz hinter der Ortschaft haben Sie bereits wieder die historische Kulisse der Stadt Verden (Aller) vor sich.

Reiterstadt Verden

Reiterstadt Verden

Schloss Hoya

Schloss Hoya

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