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Militärhistorische Sammlung Nienburg/Weser

Adresse

Am Rehhagen 10
31582 Nienburg
Mobil: 0163 4024276
E-Mail: milhistsa-nienburg@email.de

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Weitere Informationen

Kaserne Langendamm

Kaserne Langendamm

In der Clausewitz-Kaserne in Langendamm werden Exponate rund um die Geschichte des Militärstandortes Nienburg/Weser gezeigt.

Führungen: Ganzjährig, jederzeit auf Voranmeldung, Dauer: ca. 2,5 Stunden (auch kürzer möglich), Preis: kostenfrei

Historie:

Während des 2. Weltkrieges wurden Teile der heutigen Clausewitz-Kaserne in Nienburg / Langendamm, sowie der Ortslage als auch der angrenzende Standortübungsplatz als Luftwaffenmunitionsanlage genutzt.

Als Bundeswehrstandort dient Nienburg seit 1956 und beheimatete seitdem viele unterschiedliche Einheiten und Verbände. Zu Zeiten der PzBrig 3, bis zu deren Auflösung 1994, ist besonders das PzGrenBtl 32, das PzBtl 34, als auch das RakArtBtl 12 zu nennen. Zuletzt waren in der Liegenschaft der Stab sowie die Stabsbatterie ArtRgt 1 - Niedersachsen -, das RakArtBtl 12, das BeobPzArtBtl 113 sowie die 5./FJgBtl 352 untergebracht.

Der traditionelle Standort des Heeres beginnt sich spätestens am 24.09.2002 zu einer reinen Liegenschaft der Streitkräftebasis zu wandeln, als das vierköpfige Vorkommando EloKaBtl 912 hier Einzug hält. Das schon vor Ort befindlichen Zentrum für Zivil-Militärische Zusammenarbeit der Bundeswehr (ZentrZMZBw) sowie das Standortsanitätszentrum Nienburg sind zusammen mit dem Bataillon Elektronische Kampfführung  912 die derzeitigen Nutzer der Kaserne.

Das gemeinsame Auftreten von Heeres-, Luftwaffen- und Marine-Uniformträgern prägt mittlerweile den Dienstalltag und gehört zum normalen Erscheinungsbild des Standorts. Die Soldaten der drei Teilstreitkräfte haben sich schnell an ihre neue Umgebung gewöhnt und durch den gemeinsamen Auftrag zu einem Team zusammengefunden.

Am 17.09.2003 ist es soweit. Der Kommandeur Kommando Strategische Aufklärung stellt das EloKaBtl 912 in der Clausewitz-Kaserne in Nienburg / Langendamm offiziell in Dienst. Er übergibt im Rahmen eines militärischen Appells die Truppenfahne an den ersten Bataillons-Kommandeur, Oberstleutnant Romuald Myrzik. Ein herrlicher Spätsommertag bietet die perfekte Kulisse für den Indienststellungsappell und den anschließenden Empfang im Offizierheim Langendamm.

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