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Kloster Schinna

Adresse

Klosterstr. 9
31592 Stolzenau/Schinna
Telefon: 05761 96339o.3688
E-Mail: info@kloster-schinna.de
Website: www.kloster-schinna.de

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Kloster Schinna

Kloster Schinna

Benediktiner-Mönche waren es einst, die den Ortsteil Schinna erschlossen. Im Jahr 1148 stiftete Graf von Hallermund auf seinen Besitzungen links der Weser in der Grafschaft Hoya ein Benediktinerkloster. Die Klosteranlage wurde im selben Jahr von Bischof Heinrich von Minden gegründet.
1560 ließ Graf Erich von Hoya die alte Klosterkirche abbrechen, um mit den Steinen sein Schloss in Stolzenau zu vergrößern. Er ließ dann als Sühne eine Fachwerkkirche errichten, in der die Gemeinde über 300 Jahre Gottesdienst feierte. Sie ist neben großen Teilen des ehemaligen Klostergebäudes noch erhalten und steht wie diese unter Denkmalschutz. Der Süd- und der Westflügel sind in den Außenmauern noch erhalten. Die ehemaligen Fenster des Kreuzganges mit Blick zum Innenhof sind zwar zugemauert, aber in alter Form vorhanden. Auch die alte Abtei existiert noch. Über viele Jahre wurden diese Gebäude für die Landwirtschaft genutzt, mittlerweile stehen sie unter Denkmalschutz. Nach dem Tod des letztes Abtes wurden die Ländereien des Klosters von verschiedenen Pächtern bewirtschaftet. 1876 wurde vom ehemaligen Klostergut eine separate staatliche Domäne gebildet, verpachtet und ein neues Pächterwohnhaus errichtet. Heute handelt es sich um ein Baudenkmal von überregionaler Bedeutung. Termine für Führungen können individuell vereinbart werden.

Die  1539/1540 erbaute Fachwerkkirche das ehemaligen Klosters in Schinna wurde zunächst als Notkirche erbaut und später auch als Stall genutzt. Heute können sich Paare hier unter geschichtsträchtigen Wandmalereien in festlicher Atmosphäre trauen lassen.

Die Kirche bietet Sitzplätze für bis zu 60 Personen. Auch ein Sektempfang auf dem Klostergelände und das Mitbringen von Musik sind möglich.

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