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Friederikenkapelle Bad Rehburg

Adresse

Am Kurpark
31547 Rehburg-Loccum/OT Bad Rehburg
Telefon: 05037 2354
Website: www.ev-kirche-rehburg.de

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Öffnungszeiten

nach telefonischer Ansprache

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Friederiken Kapelle

Friederiken Kapelle

Der erste Gottesdienst am "Gesundbrunnen" Bad Rehburg wurde bereits 1692 gefeiert - in einem Zelt. Bad Rehburg gehörte schon immer zur Pfarre Rehburg. Zur Mitte des 19. Jahrhunderts gab es Bestrebungen, sich von Rehburg zu lösen und nach Loccum zum Kloster zu bewegen, dazu kam es jedoch nicht. 1842 erhielt Bad Rehburg sein eigenes Gotteshaus, gestiftet von der Königin Friederike - die nach ihr benannte Friederikenkapelle. Ihr Kuraufenthalt 1840 in Bad Rehburg war ausschlaggebend für die Idee zum Bau. Die Einweihung hat sie jedoch nicht mehr erlebt.

Vor der Friederiekenkapelle steht der sog. Bussche-Gedenkstein. Er wurde 1780 von Freiherr Christian August von dem Bussche seiner mit 41 Jahren verstorbenen Frau Christiane Carolia, geb. von Ende, gewidmet.

Der tonnengewölbte Saalbau mit monumentalem westlichen Giebelreiter und der nicht eingezogenen Apsis ist eine charakteristische Anlage des romantischen Historismus. Die gequaderte Eingangsfassade bildet einen wirkungsvollen Akzent vor der Kulisse des Berwaldes in gotisierenden Formen. Die Ausstattung stammt aus dem 19. Jahrhundert, d.h. aus der Erbauungszeit.

In den 90er Jahren des 20. Jh. drohte der Dachreiter abzustürzen, weil die Zuganker in den Eckpfeilen rosteten und durch die damit einhergehende Volumenvergrößerung immer mehr Teile der tragenden Natursteineckpfeiler abgesprengt wurden. Nach Einrüstung des Dachreiters wurden die verrosteten Zuganker durch Edelstahlstäbe ersetzt und das beschädigte Pfeilmauerwerk instandgesetzt. Damit dürfte dieses Problem nicht mehr auftreten.

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