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Kirche St. Georg in Eitzendorf

Adresse

Eitzendorf 70
27318 Hilgermissen
Telefon: 04256 530
Telefax: 04256 274

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Öffnungszeiten

nach Vereinbarung

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Kirche Eitzendorf

Kirche Eitzendorf

Gebaut 1866-1868 von Conrad Wilhelm Hase (1818-1902), selbständiger Architekt, Konsistorialbaumeister der Lutherischen Landeskirche Hannovers und Professor an der Technischen Hochschule Hannover. Conrad Wilhelm Hase entwarf auch die Pläne für die gesamte Inneneinrichtung der Kirche.
Einweihung am 15.12.1867
Auf der Weltausstellung in Chicago (1893)soll ein Modell der Eitzendorfer Kirche gezeigt worden sein. Eine baugleiche Kirche steht in Eickeloh. Schon um 1200 soll in Eitzendorf eine Kapelle gewesen sein (Muttergemeinde war Wechold). 1496 wird eine Kirche zu Eitzendorf erwähnt, die 1687 gründlich überholt wurde. Schon im Jahre 1680 hatte Leutnant Jürgen Jobst v. Kruogh (Krouss-Eitzendorf 81) der Kirche eine neue Kanzel geschenkt. 1693 bekam die Familie v. Kruogh unter dem Turm ein eigenes Erbbegräbnis.
Aus der akten Kirche sind heute nur noch der gotische Taufstein (ca. 1500), der von der Familie v. Kruogh gestiftete flämische Kronleuchter (1729) und die Glocke 1794 vorhanden. Altar und Kanzel sind aus gebrannter Keramik, Der Altar hat in der Mitte den gekreuzigten Christus, umgeben von vier Opferdarstellungen aus dem Alten Testament (Abel, Isaak, Melchisedek, Aron). Dieselbe Darstellung findet sich in Holz geschnitzt in der Magelser Kirche. An der Kanzel sind die vier Evangelisten (Matthäus, Markus, Lukas und Johannes) abgebildet. Beim Bau sind rd. 100 verschiedene Backsteinformen verwendet worden. Die nach Meinung der Experten heute in diesen Formen nicht hergestellt werden können. Nach Ostern 1866 begann man mit dem Abbruch der alten Kirche, die baufällig und für die Gemeinde zu klein geworden war.
1998 wurden die Fenster erneuert (an den Längsseiten und zwei Chorfenster), die am 13.12.1998 eingeweiht wurden. 2003 wurde auch das dritte Chorfenster erneuert – möglich durch das Vermächtnis von Harry Meyer. Alle Entwürfe stammen von der Künstlerin Barbara Schönian. Gefertigt wurden sie durch die Glasmalerei Peters in Paderborn. 

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